Der Online Steuerberater

Das Steuerrecht befindet sich in einem eingenständigen Rechtsgebiet, das sämtliche Rechtlichen Grundlagen, die das Steuerwesen der BRD regeln, umfässt. Es wird differenziert zwischen dem allgemeinem Steuerrecht ebenso wie dem speziellem Steuerrecht. Das generelle Steuerrecht umfasst Rechtsgebiete wie: die Abgabeordnung, das Bewertungsgesetz, dem Finanzverwaltungsgesetz ebenso wie die Finanzgerichtsordnung. Das besondere Steuerrecht besteht aus den Einzelsteuergesetzen, wie zum Beispiel: das Einkommensteuergesetz, Körperschaftsteuergesetz oder Umsatzsteuergesetz. Das deutsche Steuergesetz wird durch folgende – auf dem Grundgesetz beruhende – Ideen geprägt: die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit, das Sozialstaatsprinzip, die Gesetzmäßigkeit der Bewertung, die Gleichmäßigkeit der Besteuerung ebenso wie das Nettoprinzip. Durch die finanziellen Auswirkungen auf den Bürger sind Steuern sowie die Steuergesetzgebung ein ständiger politischer Streitpunkt sowie mehrfacher Kritik ausgesetzt. Die Streitpunkte sind seit Jahren die Schwierigkeit des Steuerrechts sowie die angeblichen Umgehungsmöglichkeiten., In Deutschland werden Steuern von dem Bund, den Ländern und den Gemeinden erhoben. Die wichtigsten Steuern, welche gezahlt werden müssen, sind die Einkommensteuern auf den Verdienst jedes Arbeitnehmers, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Schenkung- wie auch Erbschaftsteuer und die Grundsteuer. Über diese Steuern hinaus sollen Abgaben abgeführt werden, wie z. B. für die Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung oder die Rentenversicherung. Allerdings unterliegt nicht jede Person oder Gesellschaft dem Steuerrecht. Das deutsche Steuerrecht differenziert zwischen zwei Personen (natürliche und juristische Personen), die in der Bundesrepublik Deutschland wohnhaft sind beziehungsweise ihren Standort haben (Steuerinländer) sowie Personen, die nicht wirklich einen Wohnsitz in Deutschland haben (Steuerausländer). Eine naturgemäße Person wird als Steuerinländerin betitelt, sofern sie ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat. Eine Staatsbürgerschaft ist hier nicht relevant. Eine Gesellschaft oder Person, die in keinster Weise die Geschäftsführung noch den Wohnort in der BRD hat, ist eine Steuerausländerin., Es geht um „Schwarzarbeit“, falls Geld erworben wird, welches versteuert werden muss. Das hierbei entstehende Geld wird alltagssprachlich „Schwarzgeld“ genannt. Diese Einnahmen werden meistens in der unternehmerischen oder freiberuflichen Arbeit erworben. Auch Vermögenswerte, deren Zinsen nicht versteuert werden, werden als Schwarzgeld betitelt. Schwarzarbeit und das Erhalten von Schwarzgeld ist ein Delikt und kann sehr enorme Geld- und Freiheitsstrafen kreiere. Unzählige Eigentümer von Schwarzgeld legen ihr Geld aus dem Grund im Ausland an, insbesondere in der Schweiz, da sie auf diese Weise ihr Geld auf dem schweizer Bankkonto verstecken können und auf diese Weise keine Steuern an das deutsche Finanzamt auszahlen sollen., In den vergangenen Jahren ist es zu einem Handel von Steuer-CDs gekommen. Auf diesen CDs sind Information von Bankinstitute über ihre Kunden gesichert gewesen. In der Regel kamen die CDs von im Ausland ansässigen Konten und boten z. B. dem deutschen Finanzamt Daten über die Kunden ebenso wie Informationen zu Konten von deutschen Kunden. Die CDs verfügen über einen enorm hohen Preis, welchen die deutschen Ordnungshüter natürlich aufkommen würden. Denn mit den Daten besitzen sie eine Übersicht auf die Finanzlage der Kunden ebenso wie können folglich bestimmen, welche Deutschen ihr Vermögen auf ausländischen Bankkonten tarnen und damit Steuern umgehen. Während die allererste CD, die 2006 seitens Bundesnachrichtendienst erworben worden ist, 4,6 Millionen Euro gekostet hat, lag eine CD kostenmäßig inzwischen weniger als eine Million €. Dies hängt davon ab, dass das Verlangen nach den CDs keinesfalls mehr so hoch ist, wie noch vor ein paar Jahren, da es in Deutschland stig mehr Steuerhinterzier gibt, die eine Selbstanzeige in ausführen., Die Steuerhinterziehung ist ein vermehrtes Delikt in Deutschland. Sofern man in diesem Zusammenhang erwischt wird, stehen je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht, hohe Geld,- und/oder Freiheitsstrafen bevor. Aus diesem Grund wird natürlich probiert, das Schwarzgeld, also das Kapital, das gegen das Gesetz keineswegs versteuert wird, so gut wie möglich zu verstecken. Die angemessene Option dafür ist ein im ausland ansässiges Bankkont. Besonders Konten in der Schweiz sind wirklich beliebt für das Verstecken von Steuerhinterziehungen. Sofern das hinterzogene Geld auf deutschen Bankkonten liegt, würde das Finanzamt eines Tages wahrnehmen, dass sich mehr Geld auf dem Konto befindet, als es in der Einkommensteuererklärung angegeben wurde, weil die Finanzbehörde problemlos die Konten prüfen kann. Befindet sich das Kapital aber auf einem Bankkonto in der Schweiz, fällt dem Fiskus die größere Geldsumme nicht so mühelos auf, da sie hier keine Option zur Betrachtung der Bankkonten haben. Darüber hinaus ist das Bankgeheimnis der Schweiz äußerst wichtig sowie veröffentlicht keinerlei Kundendaten wie auch Informationen., Ein einziger Fahnder vom Finanzamt München war Boris Becker eine gute Zeit auf der Fährte und trug Unmengen von Beweismaterial zusammen, das unter anderem von Hausdurchsuchungen ergattert wurde. Das Beweismaterial, beinahe ein Auto voll, hieß es, kombinierte der Steuerfahnder zusammen. Dies ist ein anstregende wie auch jahrelange Arbeit gewesen. Die Vorwürfe sind In der 46 Seiten umfänglichen Anklageschrift aufgelistet, aber letzten Endes ist lediglich Interessant wo Boris Beckers Wohnsitz zwischen 1991 und 1993 wirklich war. Im Vorfeld des Vorgangs war stetig über einen „Deal“ der Verfahrensbeteiligten spekuliert worden, wonach Becker bei Steuernachzahlung und dem Geständnis sich einen langen Gerichtsprozess umgehen und mit einer Bestrafung von maximal 2 Jahren entkommen konnte.%KEYWORD-URL%