Steuerberater Hamburg Winterhude

Das Steuerrecht liegt in einem eingenständigen Rechtsgebiet, welches alle Gesetze, welche das Steuerwesen der BRD regeln, beinhaltet. Es wird zwischen dem allgemeinem Steuerrecht sowie dem besonderem Steuerrecht differenziert. Das generelle Steuerrecht beinhaltet beispielsweise solche Rechtsgebiete: die Abgabeordnung, das Bewertungsgesetz, dem Finanzverwaltungsgesetz sowie die Finanzgerichtsordnung. Das besondere Steuerrecht setzt sich aus den Einzelsteuergesetzen zusammen, wie beispielsweise: das Einkommensteuergesetz, Körperschaftsteuergesetz oder Umsatzsteuergesetz. Das Steuergesetz der Bundesrepublik wird anhand dieser, auf dem Grundgesetz beruhende, Ideen geprägt: die Gleichmäßigkeit der Besteuerung, die Gesetzmäßigkeit der Bewertung, das Nettoprinzip, das Sozialstaatsprinzip, die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit. Anhand der finanziellen Konsequenzen auf die Bevölkerung sind Steuern sowie die Steuergesetzgebung ein dauerhafter politischer Streitpunkt wie auch vielfacher Kritik ausgesetzt. Die Kritikpunkte sind seit Jahren die Schwierigkeit des Steuerrechts sowie die angeblichen Möglichkeiten zur Umgehung., Arbeitstätigkeiten, bei denen Geld erhalten wird, welches versteuert werden müsste, aber trotzdem gar nicht versteuert wird, nennt man „Schwarzarbeit“. Das in diesem Zusammenhang entstehende Geld wird einfach ausgedrückt als „Schwarzgeld“ betitelt. Diese Einnahmen werden häufig in der unternehmerischen oder freiberuflichen Arbeit erhalten. Ebenfalls Vermögenswerte, deren Zinsen auf keinen Fall versteuert werden, sind unter dem Begriff Schwarzgeld vertraut. Schwarzarbeit und der Besitz seitens Schwarzgeld ist eine schwere Straftat und kann sehr enorme Geld- und Freiheitsstrafen zur Folge haben. Etliche Eigentümer von Schwarzgeld legen ihr Geld daher im Ausland an, vor allem in der Schweiz, weil sie angesichts dessen ihr Geld in schweizer Banken verbergen können und so keine Steuern an das deutsche Behörde zahlen müssen., Eine Vielzahl an Deutschen probieren bestimmte Einkünfte zu verbergen um deren Steuern nicht abgeben zu müssen. Auch eine Vielzahl an Prominenten hinterziehen ihre SteuernUli Hoeneß. Im Jahre 2013 wurde veröffentlicht, dass er eine Steuerhinterziehung von 3,5 Millionen Euro begangen hat. Nachdem Uli Hoeneß gewarnt worden war, dass das Magazin „stern“ Angaben bezüglich seiner Steuerhinterziehung habe, erstattete er Selbstanzeige, in der Hoffnung folglich eine mildere Bestrafung zu erlangen. Trotzdem gestand Uli Hoeneß in dem Jahr 2014, dass er 18,5 Millionen € an Steuern hinterzogen hat. Fortlaufend sind weitere Vermutungen aufgekommen, dass Uli Hoeneß bereits 27,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben soll. In dem März 2014 wird Hoeneß von dem Landgericht München im Hinblick auf Steuerhinterziehung schuldig gesprochen. Er ist zu einem Freiheitsentzug von drei Jahren und 6 Monaten verurteilt worden., Wer schließlich ehrlich sein ebenso wie reinen Tisch machen will, muss dem Finanzamt klare Daten vorzeigen. Ein kleiner, nichtssagender Hinweis auf mögliche Bankkonten in der Schweiz genügt nicht aus. Steuerhinterzieher müssen alle Einnahmen exakt auslesen wie auch für jedes hinterzogene Jahr eine Steuererklärung durchführen. Falls die Aktion dem Fiskus bis jetzt keineswegs bekannt ist, führt es ein Ermittlungsverfahren durch. Für den Fall, dass die Tat schon ans Licht kam, dann ist eine Selbstanzeige ausgeschlossen – diese Anklage hat das Finanzamt folglich schon längst getätigt. Der Schwarzgeldbesitzer muss dem Finanzamt meist binnen einer Frist von einem Monat die nicht gezahlten Steuern und 6% Zinsen pro Jahr nachzahlen. Wer das nicht bewältigt, sollte von einem Strafverfahren sowie weiteren Kosten ausgehen., Das Verfahren vor dem Finanzgericht ist keineswegs gebührenfrei. Besser gesagt treten nach den Regelungen des Gerichtskostengesetzes einige Gerichtskosten, die sich an dem Streitwert orientieren. Mit dem 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz, welches zum 01.08.2013 aktiviert worden ist, wurden zum einen auch die Gerichtsgebühren als auch der Mindeststreitwert auf 1500€ gesteigert, somit die mit Klageeingang entstehende Verfahrensgebühr 284€ umfässt. Mit Wirkung vom 16/07/2014 wurden die §§ 22, 23, 51, 52, 63 und die Anlage 1 zum Gerichtskostengesetz umgeschrieben. Dies hat zur Folge, dass ebenso in Kindergeldfällen entgegen der zwischenzeitlichen Praxis noch einmal eine Vorauszahlung anfällig wird. Der anfällige Beitrag wird generell nach dem tatsächlichen Streitwert ernannt, falls dieser sich bei Klageeingang unmittelbar wie auch eindeutig aus der Klageschrift ergibt. Andernfalls wird der Beitrag nach dem Mindeststreitwert angefordert., Die Steuerhinterziehung ist ein weit verbreitetes Delikt in der Bundesrepublik. Anhand des Verkaufs von Steuer-CDs ebenso wie auf Grund fortlaufend mehr Selbstanzeigen von prominenten Steuerhinterzieher, wächst die Anzahl der Selbstanzeigen in der Bundesrepublik. Die Menge der Selbstanzeiger von 2013 war über 100% größer als 2012. In Baden-Württemberg z. B. kam es in dem Jahr 2012 zu 2.362 Selbstanzeigen und 2013 schon 6.292. In genau dem Bundesland kam es in Deutschland zu den meisten Selbstanzeigen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen wie auch Bayern. Niedersachsen wie auch Hessen liegen im Mittelwert. Die geringste Menge an Selbstanzeigen gab es in Hamburg und in Schleswig-Holstein. 2012 kam es in der Bundesrepublik Deutschland angesichts Steuerhinterziehung zu 15.984 Strafverfahren, bei denen in der Gesamtheit 1.937 Jahre Freiheitsstrafen sowie 121,1 Millionen Euro Geldbußen verhängt wurden. Zwischen 2003 und 2012 sind in Deutschland insgesamt 352.781 Fälle der Steuerhinterziehung abgehakt worden., Vermögensnachfolge inkludiert viel mehr als bloß das Kontrollieren des Kapitals. Es geht in erster Linie darum, in wie weit Vermögen zu Lebzeiten des Abzugebenen oder erst im Zeitpunkt des Todes des Erblassers übergehen soll und welche steuerlichen Auswirkungen angesichts dessen ausgelöst werden. Es können z. B. bei größeren Kapitalverhältnissen bestimmte Teile des Vermögens innerhalb der Familie im Vorfeld zu Lebzeiten des Schenkers Vermögen auf die zu bedenkenden Personen übertragen wie auch die entsprechenden Freibeträge genutzt werden. Eine Erbschaftsteuer kann zu dieser Situation hierzu keinesfalls mehr anfallen. Wer seine Vermögensnachfolge im Falle des Todes anhand letztwilliger Verfügung – schriftlich oder notariell – steuern möchte, muss drauf haben, dass das Erbschaftsteuerrecht nicht zwangsläufig dem Bürgerlichen Recht folgt sowie dass der gesetzliche Güterstand enorme Gestaltungsspielräume eröffnet.%KEYWORD-URL%