Übersetzer

Eine gewisse Berufsgruppe in der Bundesrepublik ist der Übersetzer. Dieser befasst sich mit dem Transferieren von schriftlich fixiertem Schriftstück von einer Ausgangs- in die Zielsprache. Hierbei ist es von Vorteil, wenn jedenfalls eine der den Sprachen, bestenfalls die Zielsprache, vom Übersetzer auf muttersprachlichem Level gekonnt wird. Anders als ein Dolmetscher gibt es einen geschriebenen Text und kann daher in temporärer Differenz zur Anfertigung transformiert werden. Ein Dolmetscher muss die Tätigkeit des Übersetzers folglich sozusagen sofort verrichten. Des Weiteren muss ein Übersetzer zusätzlich dafür sorgen, dass er bestimmte stilistischen Elemente des Ausgangstextes im Zieltext vorwiegend widerspiegeln kann. Das ust eine der schwierigsten Herausforderungen dieses Jobs und daran zeigt sich außerdem die Qualität der Tätigkeit. Man nennt Übersetzer gleichermaßen als Sprachmittler., Wer eine Hochschulausbildung zum Übersetzer absolviert, schließt die Ausbildung bundesweit einheitlich mittels der staatlichen Prüfung zu dem Übersetzer ab. Die Inhalte dieser Prüfung erfüllen einhaltliche Standards, sodass man von einer qualifizierten Qualität von den Übersetzern mit dieser Ausbildung ausgehen kann. Das ist seit dem Jahre 2004 so bestimmt, vorher waren je nach Bundesland beispielsweise die Industrie- und Handelskammer oder auch das Prüfungsamt des Bildungsministeriums zuständig. Mit Bologna ergab sich letztendlich die sinnvolle Vereinheitlichung. Unter gewissen Voraussetzungen kann diese Prüfung ebenso ohne ein vorheriges Studium abgelegt werden. In einem solchen Fall müssen die gehobenen Fremdsprachenkenntnisse nachgewiesen werden sowie eine mehrjährige einschlägige Arbeitserfahrung bestehen. Auch eine andersartige sachgemäße Ausbildung könnte zur Prüfungszulassung gebilligt werden., Innerhalb der DACH-Länder Schweiz, Österreich und Deutschland kann sich im Prinzip jeder, ebenfalls ohne die fachbezogene Ausbildung als Übersetzer bezeichnen und in dem Beruf arbeiten. Ungleich sieht es bspw. bei Ärzten, Steuerberatern und Anwälten aus, die einen eine Ausbildungsbestätigung vorzeigen müssen, um die Jobbenennung führen zu dürfen. Um diesem gegenzusteuern, existieren jedoch spezielle Betitelungen, welche sehr wohl eines Nachweises bedürfen. Dies betrifft bspw. die Betitelungen öffentlich bestellter Sprachmittler oder ermächtigter Dolmetscher, ebenfalls geprüfter Übersetzer ebenso wie staatlich anerkannter Dolmetscher. Das gilt ebenso für die universitären Abschlüsse des B.A. Übersetzer ebenso wie des Master of Arts Übersetzer. Den Beschaffenheitsstandard liefert eine ISO-Norm, namentlich die EN 15038, an dem sich sowohl freischaffende Übersetzer als auch Vermittlungen orientieren sollten., In Deutschland arbeiten rund 7000 von der Sozialversicherung registrierte Sprachmittler (inkl. Dolmetscher), die meisten davon üben diese Arbeit in Vollzeit und damit hauptberuflich aus. Eine entsprechende Ausbildung haben aber lediglich ca. 2/3, was zeigt, wie groß die Rate von den Quereinsteiger in diesem Beruf ist. Die meisten Sprachmittler sind allerdings als Freiberufler tätig und sind nicht fest in der Agentur, einem Verlag oder sonstigem angestellt. Die Aufträge von freiberuflichen Sprachmittlern akquirieren sich aus Aufträgen von fachbezogenen Auftraggebern oder auch von Privatmenschen. Auch in den Übersetzungsagenturen finden sich reichlich freite Sprachmittler. Die Agentur übernimmt dann für eine vereinbarte Provision die Auftragsvermittlung an den Sprachmittler. Die Auftraggeber kommen oftmals aus der Verwaltung, z.B. bei Behörden oder erfolgreichen Unternehmen, aus der Ökonomie oder dem Verlagsbereich. Oft gibt es zwischen einem Klient und der Agentur die längerfristige vertragsähnliche Beziehung., Um in Politik und Wissenschaft eine einheitlich gültige Fachsprache pflegen zu können, bestehen sog. Terminologie-Datenbanken. Sie werden von geprüften Experten in gleichmäßigen Abständen auf ihre Aktualität hin überprüft ebenso wie bei Bedarf erweitert. Die Datenbanken inkludieren keinesfalls bloß Termini wie auch fachspezifische Berifflichkeiten, sondern auch die passenden ausformulierten Definitionen, um eine deutliche Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen zu schaffen sowie diese international zuordnen zu können. Regelmäßig kommen neue Begriffe dazu, die von den Sprachmittlern in andere Sprachen übertragen und diese auch festgelegt definiert werden. Besonders PC-basierte Übersetzungsprogramme greifen auf diese Datenansammlungen zurück. Dementsprechend leisten die Terminologen ebenso einen bedeutenden Beitrag dazu, die Technologie stetig weiter zu verbessern., Normalerweise ergibt sich das Honorar eines Übersetzers an der Quantität des überstetzen Textes. Man unterscheidet dabei zwischen genormten Seiten und Zeilen, aber auch Zeichen sowie Wörtern, die als Grundlage für die Abrechung dienen können. Es muss ausßerdem bereits abgesprochen werden, ob es hierbei um ein Schriftstück in der Ausgangs- oder Zielsprache geht. Auf Bedarf, beider Partein, kann ebenso die gebrauchte Arbeitszeit als Rechnungsbasis fungieren. Was sich bzgl. der Übersetzer am ehesten schickt, ist auch stets bedingt davon, wie hoch der Anspruch des Textes an die Übersetzung ist sowie wie kompliziert die Leistung der Übersetzung einzustufen ist. Generell sollte ein Übersetzer bei der zeitbasierten Rechnung am meisten verdienen. Dieses Modell ist am häufigsten bei Tätigkeiten im Gebiet Lektorat sowie Überarbeitung eines Textes. Oft entstehen Rabatte im Zusammenhang mit häufigem Auftragseingang.